Reise Infos
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Windhuk | Namibia
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Camping | Lodges
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Frühstück & Abendessen, Snacks zum Lunch
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Inklusive
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Deutsch
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8
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Selbstfahrer im gemieteten Geländewagen
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Ja
Eine Reise ist immer aufregend. „Namibia 360°“ verändert: Sichtweisen, Ansichten, Einstellungen.
Finde Abstand vom Alltag, neue Perspektiven und eine tiefere Verbindung zu Dir selbst auf einer professionell begleiteten Coaching-Reise in einem der eindrucksvollsten Länder Afrikas. Ein sicherer Raum für Reflexion, innere Ausrichtung und bewusste Entscheidungen – getragen von Natur, Stille und professioneller Begleitung. Für Menschen, die sich neu ausrichten möchten – persönlich oder beruflich – und Veränderung nicht nur denken, sondern erleben wollen.
Diese Coaching-Reise verbindet persönliche Entwicklung mit bewusstem Reisen. In der Stille und Weite Namibias entsteht Raum für Klarheit, Ausrichtung und nachhaltige innere Veränderung – fernab von Terminen, Erwartungen und Reizüberflutung.
Du atmest Freiheit, fühlst intensiver, siehst klarer.
Es ist eine Reise der Sinne – wenn Du es zulässt.
Und eine Reise zu Dir selbst – wenn Du bereit dafür bist.
Dieses „Abenteuer für die Seele“ ist keine kurze Auszeit. Kein klassisches Retreat. Wellness für die Seele? Ja, vielleicht. Doch dieser Trip geht weiter und tiefer. Die Reise beginnt bereits vor der Reise und geht weiter auch wenn Du Namibia schon wieder verlassen hast.
Dies ist eine Einladung an alle, die sich auf den Weg zu einer Neuorientierung machen möchten. Für die, die innere Freiheit suchen. Klarheit im Sein und sich nachhaltig verändern möchten. Ein klar geführter Prozess, der Abenteuer und Neuausrichtung verbindet. Und das Erlebte konsequent in den Alltag integriert.
Worum es wirklich geht
Du funktionierst wie die meisten Menschen hervorragend, stimmt`s?
Du trägst Verantwortung. Im Job, in der Familie, und überhaupt. Triffst Entscheidungen. Hältst «das System» stabil und im Gleichgewicht. In anderen Worten: Alles takko bei Dir …
Und doch: Da ist dieses ungute Feeling von „Geht das jetzt immer so weiter“? Soll ich die Scheiße noch die nächsten 20 Jahre machen? Du willst Fallschirmspringen und gehst stattdessen Unkraut im Garten zupfen. Gute Nachricht: Das ist keine Schwäche! Dein altes inneres Modell von „Wer bin ich“ ist nur an seine Grenze gekommen.
Noch bessere Nachricht: Diese Reise schafft Raum für genau diesen Wendepunkt. Grenzüberschreitend, befreiend, erneuernd. Gemeinsam mit Coachin & Mentorin Silke Ettrich geht es in ein wildes Abenteuer. Nach Namibia und zu Dir. Weil Wege entstehen, wenn man sie geht.
Der Aufbau des Gesamtprozesses
Dieser Trip ist mehr als nur eine Reise in ein fernes Land. Es ist dein Weg, der aus drei klaren Phasen besteht, die bewusst aufeinander aufbauen:
PHASE 1 | VORBEREITUNG: Klarheit, Orientierung, innere Ausrichtung
Bereits vor der Reise beginnt der Prozess. In begleiteten Gruppencalls klären wir deinen aktuellen IST-Zustand: Wo stehst Du aktuell? Was sind deine Stress- und Schutzmuster? Was ist deine persönliche Zielsetzung für diese Reise?
Du erhältst ein klares Orientierungsmodell, das dir hilft zu verstehen, warum dein System so reagiert, wie es reagiert. Warum Veränderung nicht über Disziplin, sondern über Rhythmus entsteht. Was dich innerlich blockiert – und was dich trägt.
Diese Phase sorgt dafür, dass du nicht unvorbereitet in die Tiefe gehst, sondern mit Klarheit und Stabilität auf die Reise gehst.
PHASE 2 | DIE REISE: Erfahrung, Öffnung, erste innere Verschiebungmibia 360°
Namibia ist nicht Kulisse, sondern Raum. Es ist Weite, Einfachheit und Reduktion. Kein Schicki-Micki Gedöns, kein Wellness-Retreat, kein „Lalala … alles wird gut!“. Namibia 360° ist echt & ehrlich. Und wirkt direkt auf dich und dein Nervensystem.
Während unseres dreiwöchigen Offroad-Trips „Namibia 360°“ bewegen wir uns bewusst außerhalb gewohnter Komfortzonen. Äußere Reize sind reduziert und schaffen Raum für Wahrnehmung und Präsenz. In meinen Worten: Glückwunsch, gibt meist kein Internet und der Social Media Schnickschnack bleibt außen vor. Dafür gibt es Teamwork, Entscheidungen, die wir gemeinsam treffen, Lagerfeuer-Romantik und Elefanten im Camp. Die inhaltliche Begleitung ist klar dosiert:
- tägliche kurze Meditationen
- Achtsamkeit im Erleben
- Reflexionsimpulse am Abend
- ein fest integriertes Dankbarkeitstagebuch
Die Reise ist bewusst so geplant, dass es ausreichend Zeit zum Entspannen gibt. Mit viel Zeit für Dich. An ausgewählten Ruhetagen finden Gruppensessions zur inneren Orientierung, sowie persönliche 1:1 Sessions mit Silke Ettrich statt. In den Einzelsessions erkennst du deine zentralen Schutzstrategien, verstehst ihre Herkunft und formulierst erste klare innere Botschaften. Diese Reise öffnet – sie ersetzt keine Integration. Und genau deshalb endet der Prozess nicht hier.
PHASE 3 | INTEGRATION IM ALLTAG: Nachhaltige innere Neuordnung
Alles hat ein Ende, auch dieser Namibia Trip ins Abenteuer. Nach der Rückkehr folgt bewusst eine Woche Pause, um im Alltag anzukommen. Denn Mama Africa wird noch eine ganze Weile in deinem Kopf rumschwirren. Danach beginnt der Integrationsprozess:
- 1:1 Begleitung
- klare Abfolge
- tiefe, aber sichere Arbeit
In den Einzelsessions werden alte Muster bewusst gelöst und neue innere Haltungen verankert. Du lernst Entscheidungen klarer, ruhiger und bewusster zu treffen. Und richtest Deine Kamera nach innen, statt nach außen. Weil Freiheit nicht gedacht, sondern in Dir erlebt wird. Der Prozess wird mit einer gemeinsamen Gruppensession abgeschlossen, um:
- den Weg zu würdigen
- Erkenntnisse zu verankern
- und bewusst abzuschließen
Namibia 360°: Für wen ist dieses Programm gedacht?
Diese ungewöhnliche Reise ist für Menschen, die:
- äußerlich erfolgreich sind
- innerlich spüren, dass ein nächster Entwicklungsschritt ansteht
- bereit sind, Verantwortung für sich zu übernehmen
- nicht nach schnellen Lösungen, sondern nach Klarheit suchen
Es ist nicht für Menschen, die Therapie erwarten, geführt werden wollen, ohne selbst Verantwortung zu tragen oder ein Wellness-Retreat suchen. Was Du auf dieser Reise erwarten kannst ist:
- Klarheit statt innerem Lärm
- Ruhe statt Daueranspannung
- Entscheidungen ohne inneren Widerstand
- Ein neues inneres Fundament – nicht als Idee, sondern als Erfahrung
Was dieses Programm bewusst nicht verspricht
- kein Heilversprechen
- keine schnellen Lösungen
- keine „Transformation auf Knopfdruck“
Was es bietet, ist echte Veränderung durch Führung, Erfahrung und Integration.
Namibia ist der Initiationsraum. Die innere Arbeit danach ist die Verankerung. Der Alltag ist das Übungsfeld.
Dieser Weg richtet sich an Menschen, die nicht mehr suchen wollen – sondern bereit sind, neu zu stehen.
Reiseverlauf
Herzlich willkommen in Namibia! Ich hoffe, du konntest auf dem Flug ein wenig die Augen schließen – denn dein Abenteuer beginnt genau hier.
Am frühen Morgen begrüßt Euch die warme namibische Sonne und Silke und ich sind auch schon da. Wir holen dich am Hosea-Kutako-International-Airport ab. Dann geht es per Shuttle nach Windhoek, wo die Fahrzeuge schon bereitstehen.
Gemeinsam kaufen wir für die erste Etappe unserer Reise ein und machen uns dann auf den Weg zur Farm Hohenau, wo uns unsere deutschen Gastgeber Wiebke & Rainer empfangen. Die Farm ist ruhig gelegen zwischen Windhoek und dem Flughafen, ein erster Moment der Stille und des Ankommens.
Am Nachmittag geben wir Euch eine Einführung in die Fahrzeuge und die Ausrüstung. Unsere Vorräte werden verladen, Dein Gepäck verstaut. Nun ist Zeit am Swimmingpool zu entspannen, bevor wir Wiebkes hervorragende Küche zum Abendessen genießen können. Zeit für Gespräche, etwas Reiseplanung und um uns näher kennen zu lernen.
Sollte die Gästefarm zu unserem Reisezeitpunkt bereits gebucht sein, werden wir in die Einsamkeit der nördlichen Kalahari fahren und auf der Arnhem Cave Lodge & Campsite übernachten.
Abends in gemütlicher Runde machst Du dann auch Bekanntschaft mit deinem persönlichem „Dankbarkeits-Tagebuch“. Platz für Deine Gedanken, Stimmungen und all dass, was Dir so im Kopf rumschwirrt.
Heute tauchen wir tiefer ein in die atemberaubende Landschaft der namibischen Kalahari. Uns erwarten rote Dünen, weiße Schotterpisten und dazwischen vereinzelt grüne Vegetation. Savannenlandschaft Deluxe. Das lässt das Kameraobjektiv glühen.
Wie auf fast jeder Etappe dieser Reise werden wir keine gigantischen Strecken fahren, damit wir ausreichend Zeit haben die Natur zu genießen. Denn vielleicht läuft uns eine Herde Zebras, Gnus oder ein paar Giraffen über den Weg.
Unsere erste Nacht im Busch verbringen wir im „Red Dune Camp“. Nomen est omen … ja, wir campen direkt in den Dünen beziehungsweise auf einer der berühmten Kalahari-Dünen mit Blick ins Tal und wahrscheinlich auf Wildtiere. Sonnenuntergang an, ein kühles Getränk, durchatmen, ankommen, Du sein! Nochmals: Willkommen in Namibia – schön, dass Du hier bist.
Und während uns der Sonnenuntergang über der Kalahari küsst, tauchen wir einmal in das Thema „Achtsamkeit“ ein.
Heute geht es früh weiter, den diesmal haben wir ein wenig mehr Strecke zu bewältigen und einige Highlights liegen auf dem Weg zum Camp. Die Fahrt geht durch die Savanne in Richtung Keetmanshop im Süden des Landes. Auf dem Weg besuchen wir den „Quiver Tree Forest“ und „Giant`s Playground“, eine unwirkliche Landschaft geformt aus eiszeitlichen Felsen. In Keetmanshop – oder kurz: Keetmans – wird nochmal aufgetankt und dann geht es auf guter Teerstraße durch die Namibwüste. Unser heutiges Camp ist die Klein-Aus Vista Desert Horse Lodge.
Dieser Teil Namibias ist berühmt für seine Wildpferde, vermutlich Nachfahren der Pferde deutscher Siedler und der deutschen Armee. Genau weiß es aber niemand. Mal schauen, ob wir sie sehen …
Im Camp stecken wir unsere Füße in den warmen Sand der Namib und befassen uns mit einem Thema, was uns in den nächsten Tagen jeden Morgen begleiten wird: Meditation. Momente der Ruhe, des „bei sich sein“, des Ankommens. Und natürlich ist wieder Zeit, um die Erlebnisse des Tages in Deinem „Dankbarkeits-Tagebuch“ zu verewigen.
Heute heißt es leider sehr früh „Raus aus den Federn“, um 7.30h brechen wir auf. Falls Ihr keine Frühaufsteher seid … die restlichen Tage sind entspannter. Wir beginnen den Tag mit einer kurzen Meditation und einem schnellen Frühstück, bevor wir aufbrechen. Vor uns liegen circa 90 Minuten Fahrt bis zur berühmten deutschen Geisterstadt „Kolmanskop“. Hier werden wir an einer deutsch-sprachige Führung durch die Kolonialzeit des frühen 20. Jahrhunderts teilnehmen und haben ausreichend Zeit zum Staunen und für Fotos.
Danach geht es zurück Richtung Aus und dann auf Schotterpisten nordwärts. Eine gute Gelegenheit sich mal mit dem Thema Reifendruck abseits von Teerstraßen zu befassen, denn wir lassen Luft ab. Zumindest aus den Reifen.
Unser Ziel ist die deutsch-amerikanische Landsberg Farm im Namib-Grens-Gebiet. Schon die Zufahrt zur Farm ist ein Erlebnis und möglicherweise die längste Einfahrt in diesem Teil des Sonnensystems: 26 Kilometer Piste. Und eine perfekte Einführung ins Offroadfahren. Aber keine Angst, alles easy, wir gehen es langsam an.
Nachdem unser Camp aufgebaut ist, ist erneut ein wenig inhaltliche Arbeit angesagt: Wir beschäftigen uns mit dem Thema „Glaubenssätze“. Diese sind oft so stark in uns, dass sie unser Selbstbild und unsere Handlungen maßgeblich beeinflussen. Sie können blockieren – jedoch auch motivierend wirken. Lass uns doch mal herausfinden, wie das bei Dir so ist …
Tag fünf unserer Reise und somit Zeit für uns, für eine atemberaubende Landschaft und zum Ankommen. Wir bleiben einen weiteren Tag der Entspannung auf der Farm. Dies ist auch die Zeit für ein erstes Gruppenmeeting um Thema „Wurzelarbeit“. Nein, Du bekommst keine Schulung zum Landschaftsgärtner. Eher eine Einführung in Ursachenforschung. Zudem wird es am heutigen Tag die ersten Einzel-Coachings geben.
Wer mag, kann sein geländegängiges Schlachtroß nehmen und erkundet etwas die Gegend, die Farm bietet Kilometer um Kilometer an interessanten Trails.
Wir begrüßen den Tag mit einer gemeinsamen Meditation und viel Vorfreude auf das, was kommt. Heute wartet eines der Highlights Namibias auf uns. Aber erstmal schön Kaffee ins Gesicht und Frühstück gibt`s natürlich auch. Unser heutiges Ziel ist der berühmte Sossusvlei und Deadvlei tief inmitten der Namib Wüste. Auf dem Weg dorthin werden wir ein kleines Kuriosum besichtigen, das „Duwisib Castle“ aus den Zeiten vor dem ersten Weltkrieg.
Die Strecke führt uns zunächst über Schotterpisten durch die endlose Weite der Namib. Unterwegs passieren wir sanfte Dünen, karge Berge und immer wieder kleine Trockenflüsse, die sich wie silberne Bänder durch die Landschaft ziehen. Die Fahrt ist ruhig, und immer wieder laden spektakuläre Ausblicke dazu ein, anzuhalten und den Moment zu genießen.
Da wir bereits am Mittag in unserer Unterkunft ankommen, bleibt noch genügend Zeit für einen Abstecher zum nahegelegenen Sesriem Canyon. Auf einem kurzen Spaziergang steigen wir in die enge, bis zu 30 Meter tiefe Schlucht hinab und erkunden dieses geologische Wunder hautnah. Außerdem wird es weitere Einzelcoachings mit Silke geben.
Den Abend lassen wir bei Gesprächen am Lagerfeuer ausklingen und es geht früh ins Bett, den Morgen müssen wir ein letztes Mal sehr zeitig raus …
Je früher wir starten, desto besser – denn in der Wüste können die Temperaturen tagsüber leicht auf 45 Grad Celsius steigen. Noch in der Kühle des Morgens fahren wir auf guter Teerstraße rund 60 Kilometer tief hinein in die endlose Weite der Namib. Allein die Fahrt durch die älteste Wüste auf dem Planeten ist wie eine Meditation. So empfinde ich es.
Die letzten Kilometer führen uns über sandige Offroad-Passagen, doch für unsere Fahrzeuge ist das natürlich kein Problem. Bis zum Deadvlei sind es von hier aus dann noch etwa 1,2 Kilometer zu Fuß – eine kurze Wanderung durch die beeindruckende Dünenlandschaft.
Für die Sportlichen unter uns gibt es die Möglichkeit, die berühmte „Big Daddy“ Düne zu erklimmen – mit 325 Metern die höchste Düne Namibias. Von dort oben wartet ein spektakulärer Abstieg direkt in den Deadvlei – ein unvergessliches Erlebnis.
Anschließend fahren wir noch ein Stück weiter ins eigentliche Sossusvlei, bevor wir gegen späten Vormittag den Nationalpark wieder verlassen.
Vor uns liegen nun rund zwei Stunden Fahrt entlang der faszinierenden Namib-Wüste, bis wir unser heutiges Ziel erreichen: das Bushman’s Desert Camp. Ruhig und abgelegen liegt es auf einer Farm mitten in den roten Dünen – ein idealer Ort, um den Tag entspannt am Lagerfeuer ausklingen zu lassen.
Dazu ein kühler Sundowner, ein weltklasse Sonnenuntergang und gute Gespräche am Feuer – die perfekte Stimmung, um den Zauber Afrikas zu spüren.
Und schon wieder haben wir Zeit, um Zeit zu haben. YEAH! Doch auch heute geht die Reise weiter. Die Reise zu Dir. Gemeinsam in dieser einzigartigen Umgebung und begleitet von Mama Afrika erfahren wir eine Stille, die Gewicht hat.
Wir erleben Bewegung, die den Geist klärt, entdecken, dass die Natur Dinge wieder in die richtige Perspektive rücken kann. In einer Gruppensession beleuchten wir die Themen „Werte & Bewußtsein“. Afrika kann mehr als nur eine Reise sein, den hier entsteht der Raum, um bewußt sein zu können. Werte, Respekt, Einklang – mit sich und der Natur, dem Land und den Kulturen, das ist das, was Mama Afrika dich lehren kann. Reden wir doch mal drüber …
Mit einem erfahrenen Führer brechen wir auf – Offroad hinein in die unendliche Weite der Namib. Über sandige Pisten, durch Dünen und Täler geht es immer tiefer in die älteste Wüste der Welt, bis wir schließlich unser Wildcamp am Kuiseb River erreichen.
Für alle, die sich schon unterwegs gedanklich auf die Region einstimmen möchten: „Wenn es Krieg gibt, gehen wir in die Wüste“ von Henno Martin ist der vielleicht bekannteste Klassiker Namibias – und hier noch verbreiteter als die Bibel. Ein Buch, das die Magie und Einsamkeit dieser Gegend in Worte fasst.
Am Homeb Camp angekommen, heißt es dann: anpacken. Wir schlagen unsere Zelte auf, sammeln Feuerholz, richten eine einfache Dusche und ein „Busch-Klo“ ein – denn hier gibt es tatsächlich: Nichts. Kein Strom, kein Netz, kein Lärm. Dafür belohnt uns die Natur: Unser Lager liegt direkt am trockenen Flussbett des Kuiseb, mit Blick auf die roten Dünen jenseits des Flusses. Die Stille ist fast greifbar – und mit etwas Glück können wir Antilopen, Zebras oder andere Tiere beobachten, die sich hierher verirren.
Ein Abend am Lagerfeuer, unter einem Sternenhimmel, wie man ihn nur in Afrika sieht – und du merkst: Genau das ist echtes Abenteuer.
Auf zur Atlantikküste – frische Brise statt Wüstenhitze.
Nach den heißen Tagen in der Namib, ist eine Abkühlung eine willkommene Sache. Und die wartet an der Atlantikküste auf uns. Nach rund 120 Kilometern erreichen wir Walvis Bay, fahren jedoch direkt weiter ins Circa 80 Kilometer entfernte Swakopmund.
In Swakop werden wir die Vorräte aufstocken, tanken und uns ein Mittagessen bei Andy im legendären „Old Sailor“ gönnen. Falls du das Gefühl hast, in einer Hamburger Hafenkneipe gelandet zu sein – genau das ist gewollt. Hier gibt’s die erste (und vermutlich letzte) Gelegenheit auf ein kühles Hefeweizen. Natürlich nur für die Beifahrer 😉.
Nach der Pause führt uns der Weg weiter über Henties Bay, immer entlang der rauen Atlantikküste nach Norden bis zur berühmten Cape Cross Robbenkolonie – ein kleines, lautes und ziemlich eindrucksvolles Highlight an Namibias Westküste. Hier verlassen wir die gut ausgebaute Straße und wechseln auf den Strand. Sandpiste pur – ein Riesenspaß für alle, die Offroad lieben. Und falls wir doch mal im Sand stecken bleiben? Dann ist Teamwork gefragt.
Unser Wildcamp schlagen wir direkt am endlosen Sandstrand auf – mitten im Wind und in der Gischt des Atlantiks. Sollte der Wind zu heftig sein, fahren wir alternativ eine knappe Stunde ins Landesinnere und schlagen unser Lager in einer unwirklich schönen Mondlandschaft auf.
Wie immer gilt: Wir entscheiden im Team, was sich besser anfühlt.
Heute brechen wir früh auf und folgen dem Lauf des Ugab River nach Osten – oder direkt durchs sandige Flussbett, je nachdem, wie gnädig uns die Verhältnisse sind. Staub, Sonne, Abenteuer: Genau so soll es sein. Wir besuchen den Messum Meteoritenkrater und biegen dann ab Richtung Brandberg, einem gewaltigen Felsmassiv, das majestätisch über der weiten Ebene thront. Mit 2.573 Metern ist er die höchste Erhebung im Damaraland – Heimat des (ja, genau!) Damara-Stammes.
Es geht Links ab, Offroad einmal rund um den Berg. Die Strecke ist rau, voller Geröll und Spurrillen – wir „schleichen“ langsam durch die wilde Landschaft. Perfekt, um die atemberaubende Szenerie aufzusaugen und mit etwas Glück erste Tiere zu erspähen. Gegen Mittag erreichen wir einen schattigen Picknick-Spot am Eingang einer geheimnisvollen Schlucht: Lunchtime! Wer mag, wandert die 1–2 Kilometer tief hinein, um die jahrtausendealten Felszeichnungen der San (Buschmänner) zu bewundern – ein Fenster in die Vergangenheit.
Weiter geht’s nach Norden, den Brandbergs immer zu unserer rechten Seite, bevor wir endgültig in das Flussbett des Ugab fahren müssen. Nach einigen Kilometern gabelt sich der Weg – jetzt ist eine Teamentscheidung gefragt: Welche Route nehmen wir?
Am Nachmittag schlagen wir unser Camp für die Nacht auf – irgendwo zwischen Bäumen, Felsen und Sand. Mit ein bisschen Glück kreuzen Wüstenelefanten unseren Weg, Oryxantilopen, Springböcke und andere Wildtiere ziehen vorbei. Ein magischer Abschluss für einen echten Offroad-Tag im Herzen Namibias.
Wir brechen früh morgens am Brandberg auf und bahnen uns unseren Weg über eine Hochebene Richtung „White Lady Lodge“, biegen jedoch vorher links ab und fahren über sandige Pisten nach Norden. Echtes Niemandsland mit einer atemberaubenden Landschaft. Zeit, die Motoren auch mal auszustellen und den Moment der Ruhe zu genießen.
Über verschlungen Pfade bahnen wir uns unseren Weg Richtung Twyfelfontein vorbei an den „Burnt Mountains“ und „Organ Pipes“. Ist ein wenig krasser Offroad, aber das machen wir mit Links, keine Sorge.
Das Ziel unserer heutigen Etappe ist das wunderschön gelegene Mowani Mountain Camp. In fast luxuriöser Umgebung findet unsere nächsten Gruppensession statt. „Sinn & Berufung“, müssen und dürfen, Träume leben oder vom Leben träumen – dies ist Deine Bühne; dein geschützter Raum für Deine Gedanken.
Tag 13: Wüstenelefanten im Hoanib River
Heute ruft die Wildnis lauter als jedes Navi. Wir verlassen den Komfort der bekannten Wege und tauchen ein in eine Landschaft, die rau ist, ehrlich und unendlich weit.
Über die Schotterpisten geht es Richtung Palmwag. Staub tanzt hinter den Fahrzeugen, Gedanken werden leichter. Ein letzter Stopp zum Tanken, für die Autos und ein bisschen auch für uns. Danach zieht es uns weiter nach Sesfontein und hinein in das breite, trockene Band des Hoanib River.
Ab hier wird es langsamer. Ursprünglicher. Abenteuerlicher.
Heute geht es nicht ums Sammeln von Eindrücken. Es geht darum, ihnen Raum zu geben. Ein Tag zum Sein. Afrika atmet. Du auch.
Wir fahren im Flussbett, lesen Spuren im Sand und folgen dem Rhythmus der Natur, nicht der Uhr. Genau hier beginnt das echte Abenteuer. Gecampt wird dort, wo es sich richtig anfühlt. Spätestens an der Ampoort-Schlucht, eingerahmt von Felsen, Stille und einem Himmel, der abends in tiefem rot explodiert.
Und ja, es ist Elefantengebiet. Vielleicht sehen wir Spuren, vielleicht Schatten, vielleicht nur die Gewissheit, dass wir hier Gäste sind. Ein Tag für Abenteurer. Für Staub im Gesicht, Weite im Herzen, Freiheit im Kopf und dieses leise Kribbeln, das sagt: Genau dafür bin ich hier!
Heute macht die Uhr Urlaub. Kein Wecker klingeln, kein „wir müssen weiter“, kein Programm, das drängelt.
Meditativ beginnen wir den Morgen am Ende der Welt. Fernab jeglicher Zivilisation, in einer Stille die man kaum begreifen kann. Und ja … Kaffee und Frühstück gibt`s natürlich wie immer auch.
Wir bleiben einen weiteren Tag im Canyon des Hoanib und haben somit Zeit für weitere Einzel-Coachings mit Silke. Und auch um die Gegend ein wenig zu erkunden.
Heute wird gefahren, nicht geträumt.
Von der Ampoort Schlucht geht es in die Tiefe des Kaokoveld. Keine Straßen im klassischen Sinn, sondern Pisten, Spuren, Flussläufe. Offroad Richtung Purros. Anspruchsvoll, rau, genau richtig.
Das Gelände wechselt ständig. Sand, Geröll, ausgewaschene Passagen. Jeder fährt aufmerksam, wir arbeiten als Team, halten über Funk Kontakt. Hier draußen zählt Fahrtechnik, Überblick und Respekt vor der Landschaft. Kein Platz für Hektik, aber auch keiner fürs Abschalten.
Je näher wir Purros kommen, desto deutlicher wird, wie abgelegen diese Region ist. Wenige Menschen, viel Raum, kaum Ablenkung. Wer hier unterwegs ist, weiß warum.
Übernachtet wird je nach Situation: Im Purros Canyon Camp oder beim Wildcamping am Hoarusib River. Dort, wo es sicher passt und die Umgebung es zulässt. Elefanten sind möglich, garantiert ist nichts. Spuren im Sand gehören hier genauso dazu wie überraschende Begegnungen.
Ein echter Fahrtag. Kaokoveld ohne Filter. Abends Sundowner, Feuer, Ruhe.
Heute haben wir Zeit, das Kaokoveld ein wenig zu erkunden. Mit einem ortskundigen Führer geht es hinaus in die Wildnis auf der Suche nach wilden Tieren und Spuren der Vergangenheit.
Am frühen Nachittag machen wir uns dann auf die Reise zu unserer nächsten Station: Den Giribis Plains. Inmitten dieser weiten Hochebene finden wir tausende sogenannter Feenkreise, deren Ursprung immer noch unklar ist. Auf einem kleinen Hügel, dem „Leopard Hill“ inmitten der unendlichen Weite, werden wir dann unser Nachtlager aufschlagen und den Sonnenuntergang am Ende der Welt genießen.
Es geht zurück Richtung Sesfontein. Idealerweise durch den Hoanib Canyon (kennen wir ja schon), die Strecke ist meist besser zu befahren als die Hauptstraße (meist übelstes Wellblech). Auch heute gehen wir es aber entspannt an und stressen uns nicht.
Wir machen Halt an den „Ongongo Wasserfällen“ und haben Gelegenheit in den heißen Quellen zu baden. Porentief rein wird es dann auch wieder höchste Zeit etwas Staub zu schlucken. Es geht offroad in die Khowarib Schlucht, unbekanntes Terrain und wildes Namibia. Ein Ort für Abenteurer und Entdecker. Unser Nachtlager schlagen wir dort auf, wo es uns gefällt. Kein fester Plan, kein hetzen, einfach nur treiben lassen. Denn manchmal ist es gar nicht so wichtig anzukommen, sondern sich einfach auf die Reise zu begeben …
Unser heutiges Ziel ist die „Vingerklip“, eine skurile Landschaft, die ein wenig an die Felsformationen des Grand Canyon in Arizona erinnert. Erst einmal müssen wir jedoch aus der Schlucht des Khowarib heraus. Zurück auf Teerstraßen geht es zuerst nach Kamanjab südlich des Etosha Nationalparks: Tanken und Einkaufen ist angesagt.
Übernachtet wird in der Ugab Terrace Lodge (Twin Room). Ein bißchen Luxus muss auch mal sein. Wir essen im Restaurant und genießen eine ziemlich einmalige Aussicht mit Premium Sonnenuntergang.
So langsam neigt sich die Reise dem Ende zu und wir lassen uns langsam Richtung Windhuk zurück driften. Es geht in die Region Erongo, die von bizarren, eiszeitlichen Steinformationen geprägt ist. Hinter jeder Biegung wartet das nächste Fotomotiv inmitten dieser wunderschönen Landschaft.
Die Ameib Guestfarm ist unser Zuhause für die nächsten beiden Tage. Abseits des Gästehauses haben wir unsere private, abgelegene Campsite zwischen gigantischen Felsen. Eine wirkliche tolle Atmosphäre, um die letzten 14 Tage nochmal revue passieren zu lassen und das Reisetagebuch zu füllen.
Es geht zurück nach Windhuk. Wir werden gegen Mittag in Namibias Hauptstadt ankommen und die Fahrzeuge zurückgeben. Danach geht es per Shuttle zum Flughafen.
Möchtest Du noch eine weitere Nacht bleiben oder Deinen Aufenthalt verlängern? Dann sprich uns bitte an, wir helfen gerne weiter …
Möchtest Du einen Info-Call mit mir vereinbaren? Dann kannst Du hier Deinen Termin buchen:
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